§ 33 Jahresfortgangsnoten, Bewertung der Leistungen, qualifizierender Hauptschulabschluss

(1) Vor Beginn der besonderen Leistungsfeststellung sind den teilnehmenden Schülern die Jahresfortgangsnoten in den Fächern mitzuteilen, in denen sie sich der besonderen Leistungsfeststellung unterziehen.
(2) Die Leistungen werden von je zwei Lehrkräften bewertet.
Stimmt die Bewertung nicht überein und kommt keine Einigung zustande, wird die Note vom Vorsitzenden festgesetzt.
(3) Die Note in den Fächern Englisch und Deutsch als Zweitsprache setzt sich gleichwertig aus den Noten im schriftlichen und mündlichen Teil der besonderen Leistungsfeststellung zusammen.
In den übrigen Fächern, in denen zu den praktischen Leistungen auch mündliche oder schriftliche Leistungen verlangt werden, wird die Note nach pädagogischer Verantwortung festgesetzt.
(4) Im Falle einer zusätzlichen mündlichen Prüfung in den Fächern Deutsch und Mathematik wird die schriftliche Leistung im Verhältnis zur mündlichen Leistung wie 2 : 1 gewichtet.
(5) Der qualifizierende Hauptschulabschluss ist erreicht, wenn der Schüler in den Fächern der besonderen Leistungsfeststellung eine Gesamtbewertung von mindestens 3,0 erzielt hat; dabei bleibt die zweite Stelle nach dem Komma unberücksichtigt.
(6) Die Gesamtbewertung errechnet sich wie folgt:
Die Jahresfortgangsnoten und die Noten der besonderen Leistungsfeststellung werden für alle Fächer zusammengezählt.
Dabei sind die Jahresfortgangsnoten und die Noten der besonderen Leistungsfeststellung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Physik/Chemie/Biologie, Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde und Muttersprache sowie die Jahresfortgangsnoten in den Fächern Englisch und Deutsch als Zweitsprache doppelt zu zählen;
die Noten im schriftlichen und mündlichen Teil der besonderen Leistungsfeststellung in den Fächern Englisch und Deutsch als Zweitsprache werden je einfach gewichtet.
Die erzielte Notensumme wird durch den Teiler 18 geteilt.