Jugendherbergsaufenthalt der drei fünften Klassen in Pottenstein

Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, wenn man vor der Haustüre so schöne Ziele hat!
Die Klassen 5a, 5b, 5g, verbrachten drei lustige, unterhaltsame Tage in der Jugendherberge Pottenstein.
1. Tag:
Nach der Besichtigung der Teufelshöhle wanderten wir am Schöngrundsee und an der Sommerrodelbahn vorbei nach Pottenstein zu unserer Jugendherberge, die, leider, gaaaanz oben auf dem Berg liegt. Das Mittagessen hatten wir uns nach dem sehr steilen Anstieg redlich verdient!
Die Nachmittagswanderung zu den Kängurus war da schon wesentlich entspannter.
Den Abend verbrachten wir uns auf dem Bolzplatz oder auf dem Beachvolleyballfeld.
2. Tag:
Heute wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt:
Die eine Hälfte der Schüler ging zum Klettern. Erst lernten wir das Sichern und Abseilen, bevor wir uns an den Indoor-Kletterwänden versuchen durften. Als wir sicher genug waren, wagten wir uns hinaus ins Freie – in den Seilgarten.
Die zweite Gruppe erforschte eine Höhle. Wir setzten Helme mit Stirnlampen auf und wurden durch eine Felsöffnung in die Höhle abgeseilt. Nun hieß es, den Ausgang selber zu finden. Platzangst durfte man keine haben, denn teilweise musste man bäuchlings durch enge Gänge robben. Dementsprechend sahen Kleidung und Schuhe aus, als wir alle wohlbehalten das Tageslicht wieder erblickten.
Unser Abendprogramm stand unter dem Motto “Sketsche und Witze“. Die kunterbunten Beiträge der Schüler wurden gekonnt moderiert von Showmaster Jürgen B., teilweise tatkräftig unterstützt von seinem Assistenten Vitali.
3. Tag:
Leider hieß es nach dem Frühstück schon „Koffer packen“. Doch bevor wir Pegnitz ansteuerten, machten wir noch einen Abstecher nach Tüchersfeld, um das Fränkische-Schweiz-Museum zu besuchen. Dort erhielten wir fachmännische, anschauliche und humorvolle Einblicke in das Leben der Franken im Mittelalter. Wir staunten nicht schlecht, als wir von der Wegelagerin Anna erfuhren, die dem Kaufmann Timo und dem Grafen Lukas von Tüchersfeld das Leben schwer machte. Wie gut, dass Bischöfin Greta von Bamberg und Königin Marina von Arnold ihre schützenden Hände über das Land gelegt hatten!
Am Ende der Führung durften wir alle einen Original – Ritterhelm aufsetzen.
Unser Aufenthalt in Pottenstein war toll, die Jugendherberge hat uns sehr gefallen und das Essen war vorzüglich. Einziger Minuspunkt: Es war zu schnell zu Ende!