Gründung der Firma

Anfang des Schuljahres 2007 gründeten wir auf Vorschlag unserer Lehrer eine Schülerfirma. Wir kamen auf die Idee eine AG zugründen. Wir hatten zur Auswahl eine OHG oder GmbH zu gründen.

Die Ziele waren, uns selbstständig im wirtschaftlichen Bereich zu orientieren und ein Produkt herstellen und möglichst viel zu verkaufen. Mit leichten Anfangs Schwierigkeiten auf Grund wenig Erfahrungen in diesem Bereich fingen wir schließlich an. Als erstes haben wir uns Klassenweise zusammengesetzt und haben überlegt welcher Schüler für eine Abteilung geeignet wäre. Später haben die Schüler sich selber, vorgeschlagen oder wurden vorgeschlagen wer welche Position übernehmen könnte.

Bei unseren ersten Abteilungsversammlung wussten wir eig. nicht, welche Aufgaben wir hatten. Nach einiger Zeit hat sich das Arbeitsklima gut entwickelt, jeder wusste was seine Aufgaben waren und alle haben zusammen gearbeitet.
Als erstes mussten wir einen Name für die Firma einfallen lassen. Wir haben uns dann auf diesen Namen geeinigt.
Der Name setzt sich aus den Nachnahmen der Geschäftsleiter zusammen.

unser Schullogo auf einem Shirt

Schülerfirma: D&O AG

1. Phase:

Wir planen den Betrieb

Zu Beginn des Schuljahres haben unsere Klassenlehrer uns den Vorschlag gemacht eine Schülerfirma zu gründen. Wir waren alle Spontan einverstanden.
Nach einigen Diskussionen kristallisierte sich als Geschäftsidee die Entwicklung eines Schuleigenen Logos heraus und die gewinnbringende Vermarktung des Logos auf Kleidungsstücken ( Poloshirt, T-Shirt, Sporttrikot, Sweatshirt) oder anderer Artikel wie Tassen, Schlüsselanhänger, Taschen und Kappen

Comporate Jdentity

Die Hauptschule Pegnitz hat bisher noch kein eigenes Logo. Mit unserem Vorhaben wollen wir auch dem Gemeinschaftsgeist an unserer Schule stärken. Wenn möglich sollten alle Schüler unser Produkt kaufen und sich mit der Firma identifizieren. Sie sollen stolz sein Mitglieder unserer Schule zu sein und sich auch für diese einsehen.

Erste eigene Versuche

Die ersten Versuche ein Logo zu entwickeln verliefen recht frustrierend. Wir stellten fest, dass es nicht so einfach ist ein Logo zu entwickeln, das auch als offizielles Schullogo verwendet werden kann. Was muss ein Logo eigentlich ausdrücken? Wir recherchierten im Internet und verglichen Logos anderer Schulen und Firmen.

Schulfremde Experten

Wir setzten uns mit Frau Sona Safajan, einer bekannten Designerin, in Verbindung und baten sie, uns bei der Gestaltung zu unterstützen was sie auch gerne tat.
(Wir verfolgten den Abstraktionsprozess)
An den entstandenen Entwurf mussten wir uns aber erst gewöhnen, den meisten war er zu wenig.

Unternehmensziele:

• Unser vorrangiges Geschäftsziel ist es, dass sich unsere Firma erfolgreich entwickelt. Wir wollen in einer ersten Phase Poloshirts produzieren lassen mit dem Loge der Schule und einen Gewinn erwirtschaften, der an unsere Mitarbeiter ausgezahlt werden soll.
In einer weiteren Phase wollen wir dann unser Sortiment ausweiten:
Sporttrikots, Sweatshirts, Tassen etc.

• Wir wollen mit dieser Aktion auch den Gemeinschaftsgeist an unserer Schule fördern.

• Unser Ziel ist es, durch Erfahrungen besser zu werden, wirtschaftliche Mechanismen besser verstehen zu können und die innerbetrieblichen Strukturen und Abläufe erfahren zu können. Wir wollen lernen durch Ausprobieren.

Persönliche Ziele:

Wir wollen aber auch am eigenen Leib erfahren, wie es ist, ein eigenes Unternehmen aufzubauen.

• Wir erhoffen, dass wir durch dieses Projekt mehr soziale Kompetenzen trainieren können, wie Teamfähigkeit und Kommunikation und dass wir dadurch Eigeninitiative und Selbständigkeit stärken können. Wir erwarten Erfolgsergebnisse die unsere Entwicklung positiv beeinflussen. Wir hoffen, dass die Erfahrung mit der Schülerfirma uns in unserem bevorstehen Berufsleben von Nutzen sein werden.

1)

Aufbau der Firma

Nach der Planungsphase, mussten wir sehr schnell dazu übergehen unsere Ideen in Wirklichkeit umzusetzen. Wir wollten mit unserem Projekt an dem KSB Wettbewerb teilnehmen.

Schon bald stellte sich die Frage welche Gesellschaftsform wir wählen sollten. Zur Auswahl standen folgende Gesellschaftsformen in Frage:

eine GmbH

eine OHG

eine AG

Am Anfang hatten wir alle nur wenig Ahnung, von den Gesellschatsformen. Wir mussten uns erst mal gründlich informieren. Im Arbeitslehreunterricht verglichen wir nun die einzelnen Gesellschaftsformen.

Wir führten Internetrecherchen durch und analysierten Firmenstrukturen. Wir lasen den Wirtschaftsteil der Tageszeitungen und informierten uns über aktuelle Börsennotierungen.

Unsere Entscheidung viel letzendlich auf die Aktiengesellschaft. Die Gründe waren:Jeder Schüler hatte die Möglichkeit durch den Erwerb von Aktien
Anteilseigner der Firma zu werden und sich mit ihr zu indentifizieren

Gleichzeitig nahmen wir durch den Verkauf von Aktien einen Teil unseres Startkapitals ein. Jeder Schüler konnte bis zu max. 5Aktien zu je 5 Euro kaufen. Den Rest des Startkapitals versuchen wir über Sponsoren und billige Kredite zu bekommen.

2)

Nachdem nun unser Grundgerüst für unsere Firmen AG stand, wurde die erste Hauptversammlung einberufen. In erster Linie ging es hier um die Benennung des Vorstands. Da unsere AG wie bereits erwähnt aus zwei Klassen besteht, wurde die Position des Vorstands doppelt besetzt das heißt aus jeder Klasse einer.

3)

Nach dem das Gerippe unserer Aktiengesellschaft stand wurde eine erste Vorstandsitzung einberufen. Am Anfang dieser Sitzung gab es große Probleme ein heilloses Durcheinander wir mussten lernen eine solche Sitzung strukturiert durchzuführen. Dies geschah durch konsequentes Einhalten von Regeln wie z.B.

Führen von geordneten Diskussionen

Festsetzen von Terminen

Effektives Arbeiten

Zu Kommunizieren

Regelmäßige Versammlungen

Schnell mussten wir feststellen, dass wir verschieden Aufgabenbereiche delegieren mussten. Hierzu bildeten wir Teams, welche in den vorgenannten Aufgabenbereichen, den sog. Abteilungen, eingesetzt wurden. Jede dieser Abteilungen wurde mit einem Abteilungsleiter ausgestattet.

Regelmäßiges Treffen aller Abteilungsleiter erschien uns unabdingbar. Protokolle dieser „Meetings“ wurden gefertigt.

Bei diesen Meetings wurden u.a. auch Probleme in den einzelnen Abteilungen besprochen. Die einzelnen Abteilungsleiter mussten lernen, bei Schwierigkeiten mit Kritik umzugehen. Die Leiter lernten des Weiteren, trotz Kritik zusammenzustehen. Das Wichtigste und die Kunst ist jedoch, die Kritik umzusetzen und die in den Abteilungen beschäftigten Leute zu motivieren.

Uns wurde sehr schnell klar, dass wir nur Erfolg haben können, wenn wir ein gutes Team sind.

Bereits heute können wir von uns behaupten, dass wir ein gutes durchstrukturiertes Team sind. Je weiter unser Projekt voranschreitet, desto mehr Spaß finden wir an der Sache.