Zum unteren Pressebericht findet ihr bei "Schule erleben-Abschlussfeier und Abschlussball" viele Bilder und einige Clips!

Mittelschüler aus Pegnitz entlassen

Christian-Sammet-Mittelschule verabschiedet 90 Neunt- und Zehntklässler mit einem schönen Fest - 17.07.2015 15:29 Uhr

PEGNITZ - Ein großer Tag für die Absolventen der Christian-Sammet-Mittelschule: Mit einer festlich gestalteten Schulentlassfeier wurden sie aus dem Schulleben verabschiedet und in einen neuen Lebensabschnitt gesandt.

Sie präsentierten sich an diesem Tag als selbstbewusste Jugendliche mit trendigen Frisuren und absolut schicker Kleidung. Die Aula platzte aus allen Nähten, die musikalische Eröffnung hieß „Final Countdown“ und wurde von den Blechbläsern und Band gespielt.

Schulleiter Bernd Zimmermann zeichnete dann die besten Absolventen aus. Dies waren beim qualifizierenden Abschluss: Anna Maria Freiberger (1,94 Notendurchschnitt) Nils Richter (2,11) und Hannah Glätzner (2,11). Bei der mittleren Reife waren Annalena Schultheiß (1,56), Christian Kreutzer (1,67) und Svenja Stromberger (1,67) an der Spitze. Auch Schülerlotsenchef Johannes Krug erhielt eine besondere Ehrung.

Etappenziel erreicht

Zimmermann sagte, dass mit diesem Tag ein wichtiges Ziel, wegweisend für das zukünftige Leben, erreicht sei. Es wurden 56 Neuntklässler und 34 Zehntklässler verabschiedet. Zimmermann war zuversichtlich, dass die Absolventen in zehn oder zwanzig Jahren gerne an die Schulzeit zurückdenken. Er lobte das tolle Styling, das „mehr als cool“ sei, die Aussage „Kleider machen Leute“ bewahrheite sich.

Der Schulchef hatte viele Dankesworte in seine Rede gepackt. Diese galten auch den Eltern, die bei der Erziehung durch ihr Vorleben auch von ganz normalen Dingen wichtig für die Kinder sind. Auch bei Lehrern heiße es: „Lehrer lernen jeden Tag aufs Neue.“ Sie leben vor, werden bewusst oder unbewusst zu Vorbildern. Er appellierte an seine Kollegen: „Geben Sie nicht auf. Glauben Sie an die Jugend, an Ihre Arbeit, an Ihre Kraft. Seien Sie stolz auf Ihre Arbeit und die Schüler, die mit dem heutigen Tag zeigen, dass sie von Ihnen gelernt haben.“ Er zitierte Jean Anouilh, der sagte „Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, selbst welche zu machen.“

In der Schule werde nicht nur Mathe, Deutsch und all die anderen Fächer gelehrt, fast nebenbei hätten die jungen Menschen auch gelernt, wie man organisiert arbeiten kann, wie man mit anderen Menschen umgehen kann, wie man Konflikte löst, ohne gleich die Hände zu benutzen. „Ihr habt Toleranz, Verständigung und Integration gelernt. Die Schule ist vorbei, das Lernen geht weiter.“

Als Motto für den künftigen Weg gab Zimmermann mit: „Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein.“ Er appellierte an die Absolventen zu zeigen, was sie können, jedoch menschlich zu bleiben. Dann gab es die „Eintrittskarten in den nächsten Lebensabschnitt“, die Zeugnisse.

Da Schulverbandsvorsitzender, Bürgermeister Uwe Raab auf dem Patenboot weilte, sprach der stellvertretende Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister von Schnabelwaid, Hans-Walter Hofmann, die Grußworte. Er sagte dass die Christian-Sammet-Mittelschule sicher eine gute Wahl für die Schüler darstellte, besonders in Verbindung mit der musischen Ausbildung. Ihnen wurde eine breitgefächerte Bildung für das weitere Leben vermittelt, das künftig von anderen Schwerpunkten geprägt sei. Das Engagement des Schulaufwandträgers skizzierte er mit einigen Zahlen über geleistete Investitionen.

Unter der musikalischen Gesamtleitung von Erich Nitt intonierte Patricia Distler das Lied „Say something“, die Schulband spielte „Auf uns“ und die Blechbläser unter der Leitung von Jürgen Böhme boten zum Abschied „Eye of the tiger“. Sämtliche Beiträge wurden toll präsentiert und erhielten reichlich Applaus.

Die Absolventen hatten zum Abschied verschiedene Präsentationen vorbereitet. Da gab es tolle Bilder bei Powerpoint-Präsentationen zu sehen oder ein zünftiger G’stanzl-Beitrag mit Schunkeleinlage sorgte für Furore. Bei den Abschiedsreden der Schüler wurde den Lehrern großes Lob und ehrlicher Dank ausgesprochen.

EVA BÖHM
NN 2015