Die weihnachtliche Feier in der Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz war ein musikalischer Höhepunkt. Auf unserem Bild der musikalische Leiter Erich Nitt mit dem Schulchor und Solistin Dana Aßmann.

Feier mit Lichtertanz und dem Christkind

Bravo-Rufe und viel Applaus für die Darbietungen an der Christian-Sammet-Mittelschule

PEGNITZ - Zu einer weihnachtlichen Feier hatte die Christian-Sammet-Mittelschule eingeladen, es wurde aber ein musikalischer Abend erster Qualität.

Die weihnachtliche Feier in der Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz war ein musikalischer Höhepunkt. Auf unserem Bild der musikalische Leiter Erich Nitt mit dem Schulchor und Solistin Dana Aßmann.
Die Weihnachtsgeschichte wurde musikalisch vorgetragen, in Deutsch oder Englisch und einschließlich Solisten und Sprecher erinnerte diese zum Teil recht flotte Darbietung eher an ein Musical. Es gab „Bravo-Rufe“ und viel Beifall.

Die Aula war voll besetzt mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Schülern. Rektor Bernd Zimmermann bedankte sich für den sehr guten Besuch und hieß die Bürgermeister Claus Meyer, Betzenstein, Karlheinz Escher, Plech, und Helmut Graf, Pegnitz, willkommen, ebenso die Elternbeiratsvorsitzende Gabriele Weih und einige Schulpaten, die die Schüler bis zum Eintritt ins Berufsleben begleiten.

Dank sagte er den Lehrkräften für die Vorbereitung dieser musikalischen Feier, aber vor allem Erich Nitt, der die Gesamtleitung innehatte. Mit einigen weihnachtlichen Gedanken stimmte er auf das Fest ein, dessen Sinn kein Kauf- oder Geschenkewahn sei, sondern bei dem das Kind in der Krippe im Vordergrund steht.



Zu Weihnachten habe die Schule eine Spendenaktion gestartet. Man habe für ein 13-jähriges Mädchen aus Togo, Westafrika, die Patenschaft übernommen. Dafür zahle man einen Euro pro Tag bis das Mädchen seine Schulzeit beendet hat.

„Auch bei uns gibt es Menschen, die Hilfe brauchen“, meinte der Rektor weiter. Man wolle einen ehemaligen Schüler unterstützen, der trotz Behinderung nicht aufgegeben und eine für ihn passende Stelle gefunden hat. Sein größter Wunsch sei es, auch einmal Urlaub zu machen. Den Wunsch wolle man unterstützen. Rektor Zimmermann bat die Besucher, nach dem Konzert ihr Scherflein dazu beizutragen, dass man Hilfe leisten kann.

Die Blechbläser mit Jürgen Böhme an der ersten Trompete spielten „Tochter Zion“. Dann kam überraschend dass Pegnitzer Christkind. Einfühlsam trug sie den Prolog vor; der Lichtertanz der Klasse 7bG im Dunkel der Halle beeindruckte und erhielt viel Beifall. Der Chor folgte mit „There is a Light“. Bei bei den Chören fiel auf: Die jungen Leute trugen ihre Botschaften mit leuchtenden Gesichtern vor. Der Rhythmus übertrug sich aufs Publikum, manche wippten, manche klatschten im Takt mit.

Nicht nur als Christkind beeindruckte Annabell Weih, sondern auch als Solistin mit dem Chor. Weitere Solistinnen waren Dana Aßmann, Anja Imhof und Maike Rümpelein. Auch sie meisterten souverän ihre Stücke. Dafür wurden sie von Erich Nitt am Ende des Konzerts auch mit einem Handschlag bedacht. Dank galt auch den Arbeitsgemeinschaften, Jürgen Böhme für Blechblasinstrumente, Bettina Ondrusek für den Tanz, Ursula Kurz fürs Theater und Irmgard Keefer für die Sänger der Klasse 6bG.
Nordbayerische Nachrichten vom 23.12.2011

Im Teil "Musikschule Weihnachten 2011" findet ihr einige Bilder und Videos des Abends!