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Die besten Schülerinnen und Schüler der Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz wurden bei der Abschlussfeier ausgezeichnet. Mit auf dem Bild die Vertreter der Gemeinden und Rektor Bernd Zimmermann. Foto: Volz

Der Abschied bedeutet vor allem Aufbruch

Entlassfeier an der Christian-Sammet-Mittelschule in Pegnitz für die Neunt- und die Zehntklässler

PEGNITZ - Jürgen Böhme und seine Blechbläser eröffneten mit „Anker los“ die Schulentlassfeier der Christian-Sammet-Mittelschule und Rektor Bernd Zimmermann sowie 2. Bürgermeister Helmut Graf nahmen diesen „Ruf“ nahtlos auf, denn von Abschied war wenig die Rede, mehr vom „Aufbruch zu neuen Ufern“.



Die besten Schülerinnen und Schüler der Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz wurden bei der Abschlussfeier ausgezeichnet. Mit auf dem Bild die Vertreter der Gemeinden und Rektor Bernd Zimmermann.

Die Feier symbolisiert auch eine Erfolgsgeschichte für die Mittelschule Pegnitz: Den qualifizierenden Hauptschulabschluss schafften 45 von 59 Schülerinnen und Schülern, den mittleren Abschluss 46 von 47, also nahezu 100 Prozent.


Schule sei nicht immer ein Zuckerschlecken, sagte der Rektor, mache auch nicht immer Spaß, es gebe auch Stress und Ärger, nicht nur bei Probearbeiten, sondern auch bei den Themen Mitarbeit, Hausaufgaben oder Umgang miteinander. Schule könne auch schön und unterhaltsam sein wie etwa bei Gemeinschaftserlebnissen.

Viel Arbeit geleistet

Zimmermann dankte den Klassleitern Albrecht Heimberg, Maria Lindner, Hanne Schoberth-Altkofer und Thorsten Herzing, dass die Ausbildung ihrer Schützlinge in Kooperation mit den Fachlehrern gut gelungen seit. Dank sagte er ihnen vor allem für die zusätzliche Arbeit in Prüfungen oder Korrekturen. Da seien sie besonders eingespannt gewesen.

Wichtig war dem Rektor die Kooperation mit Partnern oder Firmen aus der Region oder den Wirtschaftskammern.

Dasselbe gelte für den Arbeitskreis Schule und Wirtschaft oder die Unterstützung durch ehrenamtliche Paten, eine wichtige Arbeit, die Schülern mit schlechteren Chancen den Übergang ins Berufsleben erleichtern könne. Leider hätten einige dieses Angebot nicht angenommen.

Für die Stadt Pegnitz sprach 2. Bürgermeister Helmut Graf, der sich quasi an seiner früheren Wirkungsstätte eingefunden hatte. Er sehe nur „vertraute Gesichter“, meinte Graf. Vor zwei Jahren habe man ihn in den Ruhestand „entlassen“. Ähnliches stehe den Jugendlichen an diesem Tag bevor. Von Entlassung sei jedoch keine Rede, denn die Schule habe zusammen mit den Eltern „euch auf den wichtigen Schritt vorbereitet, zum Großteil eigenverantwortlich und mündig ins Leben hinauszugehen“. Er rief den jungen Leuten zu, sie sollten mit Mut und Optimismus in den nächsten Lebensabschnitt gehen. Also: „Kann ich nicht, gibt es nicht“, nannte er die Devise.

Mit Dankesworten ans Lehrerkollegium beendete Helmut Graf seine Ansprache und nach dem beeindruckenden Sologesang „A thousand years“ von Magdalena Schmitt, begleitet von Erich Nitt, der mit Schulband und Schulchor schon vorher den musikalischen Rahmen geliefert hatte, zeichnete der Rektor die besten Schülerinnen und Schüler aus.

Beim Quali waren das Benedikt Körber mit einem Notendurchschnitt von 2,0, Veronika Schauer (2,16) und Debora Köhler (2,22); beim mittleren Schulabschluss Thomas Bergler (1,11), Pauline Groß (1,44) und Isabell Mannschedel (1,56).


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