Bei Prachtwetter ein wenig bergauf

Kurier-Radwandertag lockt viele auf anspruchsvolle Strecke – Insgesamt rund 150 Teilnehmer – Lob an die Feuerwehr

Von Stefan Brand

Mehr geht nicht. Und was will man auch mehr: Wetter vom Idealtypus prächtig begleitete gestern den Kurier-Radwandertag in Pegnitz. Und das schlug sich auch in der Resonanz wieder – an die 150 Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, schwangen sich in den Sattel.

Kurier-Verlagsinspektor Robert Wittmann, Hauptorganisator der Veranstaltung, war vom vorne herein klar: „Das wir diesmal ziemlich anspruchsvoll.“ Und er sollte recht behalten. Die 18 Kilometer lange Tour hatte es durchaus in sich, vor allem so um Weidlwang herum gab es eine nicht so ganz harmlose Steigung zu bewältigen. Doch echte Klagen? Fehlanzeige. Sondern durch die Bank zufriedene Minen und Kommentare am Ende. Auch wenn so manche Schweißperlen über die Gesichtszüge der Teilnehmer flossen.

Darunter erstaunlich junge Leute. Viele Kinder viele Familien. Und damit auch viele Schüler. So verwundert es nicht, dass am Ende den Kurier-Pokal für die mitgliederstärkste Gruppe die Christian-Sammet-Schule mit mehr als zwei Dutzend Akteuren die Nase vorne hatte – eine echte Überraschung, waren doch in den vergangenen Jahren grundsätzlich die Alten Herren des ASV Pegnitz auf Rang eins in dieser „Disziplin“ zu finden.

Die meisten gingen pünktlich um 10 Uhr an den Start, doch auch etliche Nachzügler wagten sich auf die oft besonnte Piste. Dies führte über Hainbronn nach Hammerbühl, dann weiter über Heroldsreuth nach Weidlwang und Penzenreuth und schließlich über Hainbronn wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wesentlich mehr Kilometer legten die etwas sportlicher ambitionierten Teilnehmer an der vom Kurier-Partner ADFC organisierten 55-Kilometer-Tour rund um Pegnitz zurück, in bewährter Manier sicher geleitet vom ADFC-Vorsitzenden Roland Berner. Er konnte für diese Variante des Radwandertages immerhin rund 15 Mitmacher verzeichnen.

„Puuh, wenn man das Ende nicht sieht, kann so eine Steigung ganz schön lang sein“, meinten einige der ersten Rückkehrer, die nach nicht einmal einer Stunde wieder am Marktplatz, dem Ausgangs- und Zielpunkt des Zweiradgeschehens eintrafen.

Zufriedene Mienen am Ende durch die Bank. Und ein Kurier-Mitarbeiter Robert Wittmann, der immer wieder das Wort „danke“ auf den Lippen hatte. Zum einen in Richtung Stadt, sprich: vor allem an die Adresse des Bauhofes. Dieser helfe nicht nur immer wieder fleißig mit, sondern zeichne auch für Sonderaufgaben verantwortlich. Wie in diesem Fall für das Freischneiden des Weges von Hammerbühl nach Hörlasreuth.

Und auch die Feuerwehren hätten sich wieder in beeindruckender Manier für die Kurier-Sache engagiert, so Wittmann. Die Wehren aus Nasnitz, Hainbronn und Penzenreuth/Lobensteig waren sofort dabei, als sie angefragt wurden. Wobei die Nasnitzer als Oberpfälzer natürlich erst einmal bei der Stadt Auerbach anfragen mussten, ob sie im Nachbarbezirk aushelfen dürfen. Was – ebenso natürlich – kein Problem darstellte.

NBK Pegnitz vom Montag, 17. Juni 2013