Unser Bild zeigt Erich Nitt in voller Aktion bei einem Konzert. Foto: Claus Volz

Herbert Scherer verteilt ein großes Lob

„Christian-Sammet-Mittelschule kann stolz auf ihre musikalische Ausbildung sein“

PEGNITZ - Wenn sich Herbert Scherer zur Wort meldet, dann hat das eine besondere Bedeutung. Der ehemalige Chef des Pegnitzer Gymnasiums, Kulturfreund und genaue Beobachter des Pegnitzer Lebens hat jetzt ein Kompliment verteilt.

Die Sammet-Mittelschule hat als Musikschule in Oberfranken ein Alleinstellungsmerkmal.
„Die Christian-Sammet-Mittelschule in Pegnitz hat sich in Pegnitz ein Profil geschaffen, das es wert ist, weiter verfolgt zu werden. Die Schule kann stolz sein auf die hier gebotene musikalische Ausbildung und mit ihrer Musikschule in Oberfranken auf ihr Alleinstellungsmerkmal. Sie kann aber auch stolz sein auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Unternehmen KSB und auf ihre Schulpaten, eine Form, wie sie an kaum einer anderen Mittelschule vorkommt.“

Herbert Scherer, der die Schullandschaft in Pegnitz nach wie vor intensiv begleitet und ihr im Herzen verbunden ist, wurde nach der musikalischen Weihnacht in der Schule (die NN berichteten) von einem Bekannten angesprochen, der die Veranstaltung in der Aula der Schule miterlebt hat. Er zollte dem, was dort geboten wurde, hohen Respekt.

Zusätzliche Lehrerstunden

Nicht nur das Scherer-Kompliment tut dem früheren Rektor Helmut Graf und seinem Nachfolger Bernd Zimmermann gut, auch die Regierung von Oberfranken hat die erfolgreiche Arbeit anerkannt, vor allem für den musikalischen Bereich unter ihrem Leiter Erich Nitt.

So bekam man den Titel „Musikschule“. Dieser ist verbunden mit zusätzlichen Lehrerstunden. In der heutigen Zeit fast ein kleines Wunder, denn in ganz Bayern laufen Klagen wegen fehlender Lehrer und immer kleiner werdender Stundenzahl für den Unterricht.

Die zusätzlichen Stunden, so die „Seele der Musikschule“, Erich Nitt, beruhen auf den Leistungen im Bereich „musischer Arbeit“. Zusammen mit seinen Kollegen im musikalischen Bereich kann Erich Nitt sein Angebot im kommenden Jahr weiter ausbauen. Neben Schulchor, Schulband und Instrumentalunterricht wurde inzwischen auch eine Streicher- und Blechbläsergruppe gegründet.

Von Vorteil ist der gute Ruf des musikalischen Bereichs auch für das Wahlverhalten der jungen Leute, die in den siebten bis neunten Klassen Musik oder Kunst wählen können. 50 Prozent entscheiden sich inzwischen für das Fach Musik, obwohl neben viel Singen und Spielen mit Instrumenten auch zusätzliches Lernen angesagt ist.

Unterricht gibt es im laufenden Schuljahr, neben den regulären festen Musikstunden am Vormittag, zwei Stunden wöchentlich für die Arbeitsgemeinschaft Chor (65 Kinder), jede Woche probt die Band mit zehn Mitgliedern ebenfalls zwei Stunden; 14 Schüler besuchen regelmäßig den Unterricht für Geige, Schlagzeug, Klavier und Blechbläserensemble.

Begehrter „Playback-Award“

Dazu kamen die Veranstaltungen im Schuljahr 2009/2010, etwa der Bandauftritt bei einer Großveranstaltung der Hauptschulinitiative in Bayreuth, Weihnachten 2009 „Mister Scrooge“, einer Kantate für junge Leute nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, bei der Solisten und Schulchor mitwirkten. Der im zweijährigen Wechsel mit einem Musikabend stattfindende „Playback-Award“ bescherte der Schulaula wieder ein volles Haus mit hervorragenden jugendlichen Künstlern und begeisterten Zuschauern.

Regelmäßig wurde und wird die Schule von Profi-Ensembles besucht, wie etwa von der Kinderoper „Papageno“ aus Wien oder von „Rekkenze Brass“, einem Blechbläserensemble der Hofer Symphoniker. Zwei Vorstellungen gab auch schon das Sorbische Nationaltheater aus Bautzen. Für die Schülerinnen und Schüler ist dies vor allem eine wertvolle Bereicherung und — so hat Erich Nitt festgestellt — ein Ansporn fürs weitere Üben, fürs weitere Mitmachen.

Die Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz mit ihrem Alleinstellungsmerkmal „Mittelschule mit dem Schwerpunkt Musik“ hat einen Flyer gedruckt, auf dem alle Angebote dieser Mittelschule verdeutlicht werden. In den Regelklassen (ab der fünften) gibt’s die Berufsorientierung, in dem für den Hauptschulabschluss, aber auch auf den „Quali“ vorbereitet wird. Hier gibt es nicht nur Berufsorientierung mit der Wirtschaft und damit enge Zusammenarbeit mit ihr, sondern auch Praktika in den Bereichen Soziales, Technik und Wirtschaft.

Dann gibt es die M-Klassen, die zur mittleren Reife führen und die Ganztagsklassen, bei denen es nicht nur ein Mittagessen gibt, sondern auch eine intensive Betreuung bei den Hausaufgaben und in Kleingruppen.

Außerdem gibt es interessante Angebote mit außerschulischen Partnern, wie der VHS, der Abenteuerwerkstatt, mit BRK-Mitarbeitern oder „Lifekinetik-Trainern“. Unter „Lifekinetik“ versteht man ein Trainingsprogramm, bei dem die Lifekinetik-Formel „Wahrnehmung plus Gehirnjogging plus Bewegung ist gleich Leistung“ umgesetzt wird.

Die Sammet-Mittelschule hat als Musikschule in Oberfranken ein Alleinstellungsmerkmal. Unser Bild zeigt Erich Nitt in voller Aktion bei einem Konzert.
Foto: Volz
„Die Christian-Sammet-Mittelschule in Pegnitz hat sich in Pegnitz ein Profil geschaffen, das es wert ist, weiter verfolgt zu werden. Die Schule kann stolz sein auf die hier gebotene musikalische Ausbildung und mit ihrer Musikschule in Oberfranken auf ihr Alleinstellungsmerkmal. Sie kann aber auch stolz sein auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Unternehmen KSB und auf ihre Schulpaten, eine Form, wie sie an kaum einer anderen Mittelschule vorkommt.“

Herbert Scherer, der die Schullandschaft in Pegnitz nach wie vor intensiv begleitet und ihr im Herzen verbunden ist, wurde nach der musikalischen Weihnacht in der Schule (die NN berichteten) von einem Bekannten angesprochen, der die Veranstaltung in der Aula der Schule miterlebt hat. Er zollte dem, was dort geboten wurde, hohen Respekt.

Zusätzliche Lehrerstunden

Nicht nur das Scherer-Kompliment tut dem früheren Rektor Helmut Graf und seinem Nachfolger Bernd Zimmermann gut, auch die Regierung von Oberfranken hat die erfolgreiche Arbeit anerkannt, vor allem für den musikalischen Bereich unter ihrem Leiter Erich Nitt.

So bekam man den Titel „Musikschule“. Dieser ist verbunden mit zusätzlichen Lehrerstunden. In der heutigen Zeit fast ein kleines Wunder, denn in ganz Bayern laufen Klagen wegen fehlender Lehrer und immer kleiner werdender Stundenzahl für den Unterricht.

Die zusätzlichen Stunden, so die „Seele der Musikschule“, Erich Nitt, beruhen auf den Leistungen im Bereich „musischer Arbeit“. Zusammen mit seinen Kollegen im musikalischen Bereich kann Erich Nitt sein Angebot im kommenden Jahr weiter ausbauen. Neben Schulchor, Schulband und Instrumentalunterricht wurde inzwischen auch eine Streicher- und Blechbläsergruppe gegründet.

Von Vorteil ist der gute Ruf des musikalischen Bereichs auch für das Wahlverhalten der jungen Leute, die in den siebten bis neunten Klassen Musik oder Kunst wählen können. 50 Prozent entscheiden sich inzwischen für das Fach Musik, obwohl neben viel Singen und Spielen mit Instrumenten auch zusätzliches Lernen angesagt ist.

Unterricht gibt es im laufenden Schuljahr, neben den regulären festen Musikstunden am Vormittag, zwei Stunden wöchentlich für die Arbeitsgemeinschaft Chor (65 Kinder), jede Woche probt die Band mit zehn Mitgliedern ebenfalls zwei Stunden; 14 Schüler besuchen regelmäßig den Unterricht für Geige, Schlagzeug, Klavier und Blechbläserensemble.

Begehrter „Playback-Award“

Dazu kamen die Veranstaltungen im Schuljahr 2009/2010, etwa der Bandauftritt bei einer Großveranstaltung der Hauptschulinitiative in Bayreuth, Weihnachten 2009 „Mister Scrooge“, einer Kantate für junge Leute nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, bei der Solisten und Schulchor mitwirkten. Der im zweijährigen Wechsel mit einem Musikabend stattfindende „Playback-Award“ bescherte der Schulaula wieder ein volles Haus mit hervorragenden jugendlichen Künstlern und begeisterten Zuschauern.

Regelmäßig wurde und wird die Schule von Profi-Ensembles besucht, wie etwa von der Kinderoper „Papageno“ aus Wien oder von „Rekkenze Brass“, einem Blechbläserensemble der Hofer Symphoniker. Zwei Vorstellungen gab auch schon das Sorbische Nationaltheater aus Bautzen. Für die Schülerinnen und Schüler ist dies vor allem eine wertvolle Bereicherung und — so hat Erich Nitt festgestellt — ein Ansporn fürs weitere Üben, fürs weitere Mitmachen.

Die Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz mit ihrem Alleinstellungsmerkmal „Mittelschule mit dem Schwerpunkt Musik“ hat einen Flyer gedruckt, auf dem alle Angebote dieser Mittelschule verdeutlicht werden. In den Regelklassen (ab der fünften) gibt’s die Berufsorientierung, in dem für den Hauptschulabschluss, aber auch auf den „Quali“ vorbereitet wird. Hier gibt es nicht nur Berufsorientierung mit der Wirtschaft und damit enge Zusammenarbeit mit ihr, sondern auch Praktika in den Bereichen Soziales, Technik und Wirtschaft.

Dann gibt es die M-Klassen, die zur mittleren Reife führen und die Ganztagsklassen, bei denen es nicht nur ein Mittagessen gibt, sondern auch eine intensive Betreuung bei den Hausaufgaben und in Kleingruppen.

Außerdem gibt es interessante Angebote mit außerschulischen Partnern, wie der VHS, der Abenteuerwerkstatt, mit BRK-Mitarbeitern oder „Lifekinetik-Trainern“. Unter „Lifekinetik“ versteht man ein Trainingsprogramm, bei dem die Lifekinetik-Formel „Wahrnehmung plus Gehirnjogging plus Bewegung ist gleich Leistung“ umgesetzt wird.

Nordbayerische Nachrichten vom 04.01.2012 Claus Volz