Urkunden gab es für die erfolgreichsten Teilnehmer des Lesewettbewerbs. Unser Bild zeigt sie mit ihren Lehrerinnen sowie Rektor Bernd Zimmermann (links). Foto: red

So macht Englisch lernen Spaß

Urkunden und Gutscheine für die Sieger beim Vorlesewettbewerb – Hannah Strobel in der nächsten Runde

PEGNITZ

Englisch zu lernen, heißt nicht nur Vokabeln büffeln. Und so überreichte jetzt Rektor Bernd Zimmermann an der Christian-Sammet-Mittelschule Urkunden und Gutscheine an die Sieger des diesjährigen Englisch-Vorlesewettbewerbs. Hannah Strobel aus der Klasse 8cM setzte sich durch und erreichte den ersten Platz knapp vor Kristin Böhm, ihrer Klassenkameradin, die den zweiten Platz erzielte. Den dritten Rang teilten sich punktgleich André Friedhaber aus der Klasse 8bG und Nicolai Kraft aus der 8a.

Wie beim Deutsch-Vorlesewettbewerb mussten auch hier die Schüler in zwei Durchgängen zunächst einen bekannten und dann einen unbekannten Text bewältigen. Die Lehrerinnen Christa Cieslak und Kornelia Zaloga, mittlerweile ein erfahrenes Team in der Jury, waren beeindruckt von den Leseleistungen aller Teilnehmer.

Hannah Strobel wird nun am 27. Februar in Hummeltal gegen andere Sieger auf Schulamtsebene antreten und versuchen, sich für die nächste Runde auf Regierungsebene zu qualifizieren. red

NBK Pegnitz vom Dienstag, 19. Februar 2013

Und so ging`s weiter!

Siegerinnen liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen.

Ilaria Murgia (links) von der Mittelschule Weidenberg und Hannah Strobel von der Christian Sammet Mittelschule Pegnitz sind die besten Vorleserinnen in englischer Sprache. Die beiden 14-jährigen Mädchen gingen als Siegerinnen aus dem Lesewettbewerb für die achten Klassen aus Stadt und Landkreis Bayreuth, die im Schulgebäude in Hummeltal stattfand, hervor. Bei der von Konrektor Alfred Bogner von der Mittelschule Hummeltal organisierten Veranstaltung lieferten sich die beiden Siegerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, letztlich mit gleicher Punktzahl. Auch die weiteren jeweiligen Schulsieger aus Bindlach, Hollfeld, Bad Berneck und Hummeltal folgten dicht bei der Entscheidung der aus Schulrätin Marina Lindner, Englischfachlehrer Uwe Dirk (MS Weidenberg) und Alfred Bogner bestehenden Jury. Am 16. Mai steht die Entscheidung auf oberfränkischer Ebene an.
Foto: Jenß

NBK Pegnitz vom Donnerstag, 28. Februar 2013

Ilaria Murgia (von links nach rechts), Hanna Strobel, Klemens M. Brosig, Bereichsleiter Schulen, Leonie Reinhardt und Sabrina Saravanamuthu (beide 3. Platz) bei der Siegerehrung. Foto: Möckel



Let’s read, girls!

Hanna Strobel und Ilaria Murgia belegen beim Wettbewerb in Englisch die vorderen Plätze

VON LAURA MÖCKEL

Wie unfair ist das denn? Hanna (14) von der Christian-Sammet-Mittelschule in Pegnitz spricht fließend Englisch und tritt im englischen Vorlesewettbewerb an? „Zweisprachig aufgewachsene Schüler haben keinen Vorteil. Sie verhudeln sich viel leichter“, sagt Alexander Wunsch, Mitorganisator des Wettbewerbs.

Ist also gar nicht so klar gewesen, dass Hanna, deren Vater Amerikaner ist, den Wettbewerb gewinnt. Aber sie hat ihn gewonnen. Sie hat sich gestern in der vierten Endrunde des oberfränkischen Vorlesewettbewerbs in Englisch durchgesetzt. Außer ihr gab es noch elf weitere Schüler der achten Jahrgansstufe der Mittelschulen aus Oberfranken, die sich qualifiziert hatten. Sie waren Sieger in ihren Schulen und danach in ihrem Schulamtsbezirk.

Alle Teilnehmer mussten beim Wettbewerb einen bekannten und einen Text vorlesen, den sie zum ersten Mal sahen. Es war ein Kapitel aus einem englischen „Drei Fragezeichen“-Buch.

„Mein bekannter Text war eine Story aus unserem Englischbuch, den unbekannten Text fand ich in Ordnung“, sagt Hanna.

„Ich fand den Text schon anspruchsvoll“, sagt dagegen Ilaria (14) von der Mittelschule Weidenberg. „Meinen geübten Text hatte ich gut vorbereitet. Es war ein Text aus einem alten Neuntklass-Schulbuch.“ Ilaria hat auch schon an Lesewettbewerben in Deutsch teilgenommen, ihr Tipp für alle, die das Vorlesen verbessern wollen: „Man sollte langsam lesen und bei den Wörtern, die man nicht kennt, nachfragen. Außerdem können kleine Notizen über den Wörtern, sogenannte Merkhilfen, behilflich sein.“

Auch Hanna stimmt ihr zu: „Langsam und deutlich lesen ist das Wichtigste, aber man sollte natürlich auch Spaß dabei haben.“

Auch wenn nicht alle gewinnen konnten, es ging keiner leer aus. Für jeden gab es ein Buch – natürlich ein englisches zum Üben. Die Schüler konnten zwischen Krimis, Vokabeltrainern und Wörterbüchern wählen.

Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 17. Mai 2013