Kevin Trunk alias „Kevin Ducat“: Letztes Mal Erster, heuer wieder. Und das nicht grundlos – ein genialer Tänzer.

Bühne frei

Playback-Award an der Sammet-Schule

Es ist schon eine Seltenheit, wenn man Popmusikstars wie Lady Gaga, Unheilig, Rihanna oder Avril Lavigne an einem Abend auf einmal sieht. Das gibt es nur beim Grammy-Award oder aber in der Christian-Sammet-Schule. Dann, wenn es dort heißt: Bühne frei für den Playback-Award.

Es ist nicht immer ganz einfach und es gehört auch eine Menge Mut dazu, sich vor ein paar Hundert Mitschüler hinzustellen, um sein Lieblingsmusikstück zu interpretieren. 22 Schüler der Pegnitzer Mittelschule trauten sich am Donnerstagabend trotzdem und brachten für knappe zwei Stunden die Aula zum Jubeln. Eine Jury bewertete die Jugendlichen, die entweder alleine oder in einer Gruppe vor dem Publikum standen, nach der tänzerischen Darbietung oder der Interpretation durch Gestik und Mimik. Insgesamt 13 Playbackbands gingen an den Start.

„Neben den anderen auch sehr ansehnlichen Vorführungen waren drei Darbietungen meines Erachtens bühnenreife Vorführungen“, sagt der Rektor Bernd Zimmermann. Dies waren die Darbietungen von Noah Aures, der seine Version von „Geboren, um zu leben“ von Unheilig zum Besten gab und auf dem dritten Platz landete. Zweite Sieger wurden Michelle Fischer und Katharina Bondarenko mit dem Song von „In the Dark“ von DEV. Der erste Platz ging an Kevin Trunk. Der ging bereits beim letzten Mal als Sieger hervor. In diesem Jahr hatte ihm sein Vater einen Technosong geschrieben und Kevin hat sich sogar den Künstlernamen „Kevin Ducat“ zugelegt. Und sobald man gesehen hatte, wie er sich bewegt, wusste man, was er später werden könnte: Tänzer. Das Publikum schrie. mü

NBK Pegnitz vom Samstag, 18. Februar 2012
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