Eine fetzige und peppige Musikshow

Christian-Sammet-Mittelschüler zeigten ihr Können

Von Andrea Pfaucht

Wenn es in Pegnitz rockt und klingt und rappt und swingt – dann ist das kein ödes Casting-Programm irgendeines langweiligen Privatsenders sondern eine fetzige, peppige Musik-Show.


Am Donnerstagabend begeisterten die Schüler der Christian-Sammet-Mittelschule ihr Publikum (das so zahlreich erschienen war, dass die Sitzplätze nicht ausreichten) mit einem Musikabend unter dem Motto „Leb’ deine Träume“.

Verwandte, Freunde, Mitschüler, ehemalige Absolventen der Schule und „ganz normale“ Musikinteressierte waren gekommen, um einem tollen Programm beizuwohnen. Einem Programm, das sich hören lassen konnte. Kein Wunder, ist die Christian-Sammet-Schule doch seit zwei Jahren anerkannte Musikmittelschule.

Unter der Gesamtleitung von Erich Nitt (der von den entsprechenden Fachkräften unterstützt wurde) hatten Solisten, Chor, Orchester und Band kräftig geübt, damit sie sich gut vorbereitet präsentieren konnten.

„Besonders erfreulich ist“, so Nitt, „dass zu den bereits bestehenden Arbeitsgruppen noch zwei weitere hinzugekommen sind, nämlich die Blechbläser und die Streicher“.

Interessantes Repertoire

Breit gefächert war das musikalische Angebot.

Von Klassik zu Rock, von Brass zu Klavier bis hin zu Solo- und Chorgesang boten die jungen Leute ab der fünften Klasse sowie Band und Schüler- und Lehrerchor ein umfangreiches und interessantes Repertoire.

Mit dem „Te Deum“ und „Amazing Grace“ begrüßten die Blechbläser das Publikum, bevor beispielsweise die Youngsters aus der fünften Klasse mit Klängen vom Big Ben auf die bevorstehende „Royal Wedding“ in London einstimmten.

Klaviersolo, Streichergruppe und E-Gitarre fügten sich ebenso harmonisch in den Abend wie Keyboard, Flöten, Xylophon und Klarinette. Percussion, Chor und Band rundeten das Programm ab.

Dabei fehlte der Michael Jacksons „Earth Song“ mit Chor und Band ebenso wenig wie das „Halleluja“ als Gesangssolo oder der „Rebbe Elimeilech“, dessen gute Laune vom gemeinsamen Chor aus Schülern und Lehrern vorgetragen wurde. Alles in allem ein beschwingter und fröhlicher Abend, an dem alle Mitwirkenden ihr Bestes gaben, von den Beginnern in der fünften Klasse, die sich bereits eine solide Basis erarbeitet hatten, über das Mittelfeld bis hin zu den älteren Schülern, die schon beinahe professionell auftraten und ihre „Fans“ zu wahren Begeisterungsstürmen hinrissen.

Und eines hatten alle gemeinsam: Man merkte ihnen die Freude am Musizieren an.

Alle waren mit Begeisterung und Hingabe bei der Sache, wobei Schüler und Lehrer, Ausführende und Ausbilder alle zu einer großen musikalischen Familie verschmolzen.

Nordbayerischer Kurier am 09.04.2011