Der Bayerische Supermacher Maurice Rothe mit Heinrich Traublinger, Präsident Bayerischer Handwerkstag.

Maurice aus Pegnitz "Supermacher des Handwerks"

Zwölfjähriger Schüler überzeugte bei Finale in München - Am 13. November im Fernsehen

PEGNITZ - Maurice Rothe aus Pegnitz ist der "Supermacher des bayerischen Handwerks". Der zwölfjährige Schüler überzeugte am Samstag beim Finale in München. Am 13. November ist sein Auftritt im Bayerischen Fernsehen zu bewundern.

Auf dem Gelände der Filmstudios des Bayerischen Rundfunk in München sind am Samstag Abend im Rahmen einer Fernsehaufzeichnung die Sieger der Supermacher-Kampagne des Bayerischen Handwerks gekürt worden. Dabei konnte sich der zwölfjährige Maurice Rothe aus Pegnitz gegen 13 Mitbewerber durchsetzen. Der zweite Finalist aus Oberfranken, Lukas Vogl aus Gärtenroth bei Burgkunstadt, belegte den fünften Platz.

Bewertet wurden – wie schon beim Regionalcasting im Juli bei der Handwerkskammer für Oberfranken in Bayreuth, handwerkliches Geschick, Kreativität und Persönlichkeit.

Hintergrund der Aktion ist die Nachwuchskampagne des Bayerischen Handwerks „Macher gesucht – wer ist der handwerklich geschickteste Schüler“, für die sich 1300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern über Regionalcastings oder übers Internet beworben hatten.

„Ich war der jüngste Kandidat, aber auch der beste, die 1300 habe ich alle hinter mir gelassen“, freute sich Maurice nach dem nervenaufreibenden eineinhalbstündigen Finale. Dabei hatten die Kandidaten/innen schwierige Aufgaben zu meistern. Werkzeuge mussten bestimmten Handwerksberufen zugeordnet, eine Sachertorte kunstvoll verziert und Rohstoffe nach ihrem Wert sortiert werden. Außerdem durften alle Nachwuchshandwerker selbstgefertigte Werkstücke mitbringen.

Chris Boettcher von Roller begeistert

Maurice überzeugte die Jury, BR-Comedian Chris Boettcher, Silbermedaillengewinnerin mit der Langlaufstaffel in Vancouver, Katrin Zeller und Georg Schlagbauer, Obermeister der Münchner Metzgerinnung, mit seinem „Max-Mobil“. Das „Max-Mobil“ ist ein getunter Roller mit allerlei selbsteingebauter „Sonderausstattung“: Elektromotor, Ventilator, mp3-Player mit Lautsprecher und LED Lampen. Dabei gefiel den Juroren nicht nur das Gefährt, sondern vor allem die Präsentation. Boettcher lobte: „Der Kandidat hat sich richtig mit seinem Wekstück identifiziert, Flammen auf dem Roller und auf dem Werkstück, da passte alles zusammen!“

Maurice darf jetzt zunächst einen Seilerbetrieb für Extremsportarten besuchen und dann in einem Kurs Gleitschirmfliegen lernen. Der zweitplazierte Markus Schwenk, 15 Jahre, aus Buxbach (Schwaben) darf als VIP-Gast zur Formula BMW Europe und Amelie Probst, 13 Jahre, aus Puchheim (Oberbayern) darf an einem exclusiven Foto-Shooting teilnehmen.

Gewonnen haben aber letztlich alle Finalisten/innen, schließlich haben sie sich gegen 1300 Mitbewerber/innen durchgesetzt und durften Teilnehmerurkunden aus den Händen des Präsidenten des Bayerischen Handwerkstags, Heinrich Traublinger, mit nach Hause nehmen.

Das Supermacher Finale wird am 13. November ab 15 Uhr im Bayerischen Fernsehen gesendet.

Nordbayerische Nachrichten