Hier findet ihr einen Bericht der Nordbayerischen Nachrichten, einige Bilder und Clips! Viel Vergnügen beim Anschauen!

Erich Nitt (re.) mit Chor und Band und den Sängerinnen Maike Rümpelein, Patricia Distler und Svenia Stromberger bei dem viel beachteten Stück „Hymn“. © Foto: Claus Volz

Musikalische Schule bot willkommene Auszeit

Weihnachtsfeier zum Durchschnaufen in der Mittelschule

PEGNITZ - Die Christian-Sammet-Mittelschule sorgte bei ihrer weihnachtlichen Feier wieder einmal dafür, dass ihr Ruf als eine der besten „musikalischen Schulen Oberfrankens“ verteidigt wurde: In der dicht besetzten Aula wurde ein musikalisches Feuerwerk gezündet.

Dort kamen nicht nur die Chöre zum Auftritt, sondern auch musikalische Talente. Mit ihren Talenten konnten auch die Arbeitsgemeinschaften aufwarten, die darstellende Spiele ablieferten, etwa die „Eiskönigin“ oder „Moderne Weihnachtsmänner“, die mit High-Tech-Geräten das Zentrum ihres Auftritts fanden, während die einzige „Nikoläusin“ nur eine Landkarte hatte.

Hut ab vor den Schülern

Auftakt war wie immer die Rede des Rektors. Doch wegen Krankheit von Bernd Zimmermann übernahm diesen Part Konrektor Markus Lehner, der neben Bürgermeister Uwe Raab, auch die Vertreter der Kommunen Plech, Creußen, Betzenstein und Schnabelwaid begrüßte. Trotz besinnlicher Zeit jage einen Termin den anderen und manchmal wisse man nicht, wie man alles schaffen soll. Den Schülerinnen und Schülern rief er zu: „Ich habe vor Euch riesigen Respekt, dass ihr euch traut, euch hier auf die Bühne zu stellen.“


„Wir, das sind Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Verwandte, ja auch wichtige Personen aus der Politik und Wirtschaft, Bürgermeister, Schülerpaten und auch wir Lehrer wollen eurer Feier einen würdigen Rahmen geben“, meinte der Konrektor. Er hoffe, das alle sich bei dieser Feier eine kleine Auszeit nehmen können und der Dank gelte allen, die bei der Vorbereitung aktiv waren — vor allem den Lehrkräften Erich Nitt, Jürgen Böhme, Rebecca Brinkmann und Stefanie Lindner.

„Der Frieden liegt an uns“

Mit den Worten „Was sag’ ich denn hier?“ begann Bürgermeister Uwe Raab sein Grußwort — doch ein Anliegen war es ihm vor allem auf die 50 Millionen Flüchtlinge zu verweisen, von denen in Deutschland 300 000 erwartet werden. Die seien auf humanitäre Hilfe angewiesen, doch die Behauptung, Deutschland sei überfordert passe nicht mit den Lichtreklamen in den Städten zusammen und jeder müsse sich darauf selbst eine Antwort geben.

„Es liegt an uns, in uns und unseren Familien Frieden zu finden.“ Er sagte, dass viele Menschen ehrenamtlich arbeiten und das Miteinander funktioniere. Stolz sei er, Uwe Raab, darauf, dass es in Pegnitz einen Unterstützerkreis gibt, der die Flüchtlinge willkommen heißen wird.

Jürgen Böhme mit seinen Blechbläsern sorgte mit „Deck The Hall“ für einen zünftigen musikalischen Auftakt und nach dem gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ kamen Annika Gröschel mit ihren Weihnachtsliedern, gespielt auf der Klarinette, und der Chor auf die Bühne.

Daniele Deinzer trug eine Geschichte „Der See hat eine Haut bekommen“ vor, Penny Phelps und Franziska Herzing brillierten mit Gesang und Keyboard, Ann-Sophie Ondrusek am Klavier und ein Höhepunkt war „Hymn“, ein Stück mit Schulband, Chor und Erich Nitt an der Gitarre.

Weitere Beiträge kamen von den Arbeitsgemeinschaften, der Band mit Flötengruppe und dem Stück „Christmas In The Old Man’s Hat“, „Schenken“ von Marie Walter, „O Holy Night“ von Maike Rümpelein und zum Abschluss folgte ein gemeinsames Lied mit den Blechbläsern: „O du fröhliche“.

CLAUS VOLZ